Eines der scheinbar größten Themen im Sommer war der „Exodus“ junger deutscher Spieler aus BBL, ProA und ProB in die NCAA. Mit den sich dort entwickelnden finanziellen Möglichkeiten, die den Rahmen jedes Standorts in Deutschland bei weitem sprengen, lockten die Colleges diesen Sommer etwa 20 Talente in die Division I (siehe nachfolgende Tabelle). Name Jahrgang„NCAA 2025/2026: Preview auf die deutschen Newcomer“ weiterlesen
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Jahrgang 06: Wohin soll’s gehen?
Hinter diesem Text stecken verschiedene Motivationen. Zum einen existiert da seit Jahren die ewig schwelende Debatte darum, welchen Weg europäische Jugendspieler einschlagen sollten: Verbleib beim Ausbildungsclub (trotz oder gerade wegen Euroleague-Belastung) vs. Wechsel zu einem „Farmteam“ auf anderem Level vs. College. Welche Option ist für Jugendspieler die beste?
Draft ’22: Arizona Prospects
There is a vast amount of high qualitative draft coverage, which I will not be able to reproduce nor would it make sense to do so. Still, I would like to add some details that I either haven’t seen mentioned as much as I’d like to or that are worth stressing once more when discussing the future and potential of the three Arizona players that will be selected in this year’s draft.
Strut Up: Saint Peter’s Elite Eight Run
Knapp zehn Tage lang war 15 Seed Saint Peter’s das Thema der March Madness. Die kleine rebellische Uni bezwang große Namen wie Kentucky und Purdue und stieß bis ins Elite Eight vor. Dieser Run verdient eine tiefergehende Rückschau.
March Madness 2022: South Region
Arizona ist das Überraschungsteam der Saison. Nachdem das Programm vorübergehend von FBI-Skandal, sportlicher Erfolglosigkeit und Trainerentlassung gebeutelt war, erwartete niemand Wunderdinge von Erstjahres-Trainer Tommy Lloyd. Doch genau die hat er vollbracht. Jeder Spieler hat sich individuell entwickelt, das Team spielt den attraktivsten Basketball unabhängig von NCAA/BBL/Euroleague und ist plötzlich einer der beiden heißesten Meisterschaftsanwärter. Ein Finale gegen Gonzaga und seinen jahrzehntelangen Mentor und Freund Mark Few wäre ein bittersüßes.
Gonzaga: Same procedure as every year
Vor der Saison galten die Zags als haushoher Favorit auf den Titelgewinn, da der Kern des Finalteams aus der Vorsaison erhalten blieb und um den potentiellen ersten Pick des kommenden Drafts, Chet Holmgren, ergänzt wurde. Kein Team spielte einen härteren Spielplan, wodurch auch die beiden frühen Niederlagen gegen Duke und Alabama nicht verwundern sollten. Trotzdem verschwanden die Bulldogs wie so oft aus den Schlagzeilen; dabei gilt nach wie vor: wer den Titel gewinnen will, muss erstmal an den Zags vorbeikommen.
Auburn Tigers: Zum ersten Mal die 1
Zugegeben: Es gibt bessere Metriken, um die wahre Spielstärke von NCAA Teams einzustufen, als die Rankings der Presselandschaft im Stande sind. Und dennoch gibt es für College Programme kaum eine höhere Auszeichnung, als an Nummer 1 platziert zu sein. Es ist ein Ausdruck von Prestige, dem Wert der Marke und für jeden Gegner eine Zusatzmotivation das vermeintlich beste Team des Landes zu schlagen. Erstmals in der Schulhistorie wurde nun Auburn, eine „Football School“, diese Ehre zuteil – zurecht?
Arizona im Aufwind
2021 war ein gutes Jahr für Basketballer*innen in Arizona: erst zog das Frauenteam der University of Arizona unter der Führung von Trainerin Adia Barnes und Spielmacherin Aari McDonald ins Finale der Collegemeisterschaft ein, dann taten ihnen es die Phoenix Suns in der NBA gleich und nun verzauberte auch noch das Männerteam der U of A die kritische und erfolgsverwöhnte Anhängerschaft in Tucson mit einem 11:0-Start in die Saison. Daran änderte auch die erste Saisonniederlage kurz vor Weihnachten in Tennessee nichts. Wie Tommy Lloyd und acht „Internationals“ den Grundstein für eine neue Ära legen: